Flut von Anträgen zur Legalisierung „illegaler“ Landhäusern

In der balearischen Architektenkammer in Palma stapeln sich derzeit die Aktenordner. Grund ist eine Flut von Anträgen zur Legalisierung von Landhäusern und Fincas, die ohne Baugenehmigung errichtet oder erweitert wurden. Nach Angaben der Kammer haben bereits mehr als 1.300 Immobilienbesitzer einen solchen Antrag eingereicht. Grundlage hierfür ist ein von der Vorgängerregierung im vergangenen Jahr verabschiedete Gesetzes-Anmnesie. Die sieht vor, dass einst illegal errichtete oder umgebaute Häuser außerhalb geschlossener Ortschaften unter bestimmten Voraussetzungen nachträglich genehmigt werden können. Die Frist zur Einreichung eines entsprechenden Antrages wurden auf drei Jahre festgelegt. Das jetzige links-nationalistische Regierungsbündnis hatte nach den gewonnenen Wahlen im vergangenen Frühjahr angekündigt, die Bau-Amnestie wieder aufzuheben.

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